wieder einmal hat es uns an einen wunderschoenen Ort verschlagen, nach Manizales, bzw die Hacienda Venecia, unser Hostel auf einer Kaffeeplantage.
Aber von vorn... Wir fahren von Medellin (Blog folgt) mit dem Bus nach Manizales. Die Stadt befindet sich auf etwa 2400 Hoehenmetern. Wir sind vier Stunden auf engen, kurvigen Strassen, mit vielen Abhaengen und einem sehr waghalsigen Chauffeur unterwegs. Ueberholen in Kurven und fahren auf der anderen Strassenseite scheinen ihm Spass zu machen.
Die Aussicht ist mitunter jedoch atemberaubend!
Besonders begeistern uns in Manizales die "Oeffentlichen Verkehrsmittel". Dadurch, dass die Stadt sehr am Berg gebaut ist, koennen freilich keine U-Bahnen fahren. Auf clevere Art und Weise wurde hier Abhilfe geschaffen :)
- Riesenmenge Reis
- Gekochte rote Bohnen mit undefinierbaren Fettstuecken
- Chorizo (das Wuerstchen)
- Hackfleisch (die graubraune Masse)
- Schweinebauch (Speck bis zur Unkenntlichkeit gebraten)
- Spiegelei
- Frittierte Kochbanane
- Arepa (nach nichts schmeckende Maiskuchen)
- Salat
- Fuenf verschiedene Sossen
- Nachspeise besteht aus Milch mit Mais und einer Art suesser Streusel
Reichhaltig? Jaaaa!! Viel? Jaaaa!!! Wir haetten noch eine dritte Person zum essen gebraucht.
Doch wir werden sehr freundlich empfangen und sind begeistert von unserer Unterkunft und das obwohl sie noch im Dunkeln liegt.
Es sind unzaehlige Sterne sichtbar, der Pool ist schoen und lauwarm und Gluehwuermchen tanzen um die Wette. Traumhaft!
Und dann bei Tageslicht... oh hoppla, da hat sich Anna im Zimmer geirrt :-DUns Gaertnerinnen begeistert vor allem die grosse Pflanzenvielfalt im Garten.
Fruehstueck am Morgen, mit richtig gutem kolumbianischen Kaffee!! Den trinken sogar wir Kaffeemuffel ;) (aber nur mit Milch und Zucker).
Von der Kirsche bis zum Kaffee, ein langer Weg...
...wir beschraenken uns aufs Noetigste. Bei naeherem Interesse stehen unsere Reisetagebuecher zur Einsicht bereit :)So sieht es aus, wenn Jaccy neben einem Kaffeebaum steht...
So sehen die Bohnen schlechter Qualitaet ungeroestet aus. Kein Wunder, dass in Kolumbien nicht sehr viel Kaffee getrunken wird.
Fertig verpackt, das Aroma eingeschweisst ;)
Anna hat bei der Kaffeefuehrung einen neuen Freund gefunden. Der "zahme" Papagei lebt mit zwei Artgenossen frei auf der Farm.
So schoen wie die Hacienda ist auch die Umgebung...
Wunderschoene Abendstimmung auf der Hacienda Venecia.
Ein bisschen traurig sind wir schon, als wir diesen traumhaften Ort verlassen. Jedoch haben wir ein Jobangebot des Eigentuemers fuer die Gartenpflege in der Tasche. So koennen wir jederzeit zurueckkehren :)
Fuer uns geht es jetzt weiter zurueck nach Bogota um von dort ins Ungewisse zu starten ;)
Hasta luego :)










