Samstag, 18. Januar 2014

Einmal Wueste und zurueck

Ihr Lieben,
unser heutiges Abenteuer fuehrt uns in die Wueste, nach Cabo de la Vela. Was wir darueber wissen ist nicht viel, nur dass es heiss wird...

Los gehts morgens um vier Uhr, mit sehr kleinen Augen, der Bus wartet schon... *gaehn*
Unser Weg fuehrt uns ueber den Rio Palomino, die Bergkette im Hintergrund ist die Sierra Nevada.


Doch schon wenige Stunden spaeter...



...und Ziegen die sich anscheinend von Staub ernaehren. Sie leben tatsaechlich von der sehr kargen Vegetation und sind deshalb unglaublich wichtig fuer die Bevoelkerung. Unser Guide erzaehlt uns, dass pro ueberfahrene Ziege, zehn Ziegen Schadensersatz geleistet werden muessen.


Bei einem kurzen Halt, koennen wir auf Empfehlung unseres Guides Suessigkeiten fuer die Kinder kaufen. Dies ist als Dank gedacht, dass wir ihr Land betreten duerfen. Unterwegs wirft er die Schokolade und Bonbons den Kindern zu, welche von weit hergerannt kommen.




Nach einer etwa siebenstuendigen Busfahrt erreichen wir unseren Aufenthaltsort fuer die Nacht. Kaum steigen wir aus dem Bus umringen uns Frauen und Kinder, um ihre selbst produzierten Taschen, Armbaender, Muetzen und Haarbaender zu verkaufen.






Es handelt sich um die Wayuu, ein Indianervolk.











Nach einem guten Mittagessen steigen wir nochmal in den Bus. Die Fahrt geht zu einem Berg mit Aussichtspunkt und Strand.
Bereits beim Verlassen des Busses haben wir das Gefuehl weggeweht zu werden. 


Jaccy steigt als einzige von uns dreien in Flip Flops auf den Huegel, was angesichts der losen Steine und des Windes etwas leichtsinnig ist. Ich traue mir das mit meiner Hoehenangst nicht zu und Anja leistet mir Gesellschaft. Spaeter erzaehlt Jaccy, dass es so windig war, dass der Wind ihr ein Nasenloch zugedrueckt hat :-D



Waehrend Jaccy auf dem Berg durchgeblasen wird geschieht mit Anja und mir aehnliches am Strand. Wir suchen uns ein "geschuetztes" Plaetzchen, doch es ist trotzdem so windig, dass wir nach kurzer Zeit aussehen wie panierte Schnitzel :-D

Auf dem Abendprogramm steht heute, Kulturabend der Wayuu. Sie singen und tanzen im Stil ihres Volkes.

In Cabo de la Vela gibt es kein fliessendes Wasser. Deshalb muss nach der Morgentoilette von Hand gespuelt werden...


Auf der Rueckfahrt fallen uns die seltsamen Gartenzaeune auf. Sie sind nicht aus Holz, sondern Kakteen. 


Wir lernen eine, fuer uns, ungewoehnliche Methode Wasser zu trinken kennen. Ein Glueck teilt unser Guide immer wieder welches aus. Vor allem bei der zwischenzeitlich ausgefallenen Klimaanlage unbedingt noetig!!



Schon wieder befinden wir uns Irgendwo im Nirgendwo...

Unterwegs besuchen wir noch Salzminen. Das Wasser wird aus dem Meer in die Becken gepumpt. Es dauert drei Monate bis es unter Zusammenarbeit von Wind, Sonne und vor allem Erde zu Salz wird.
Da die Fuehrerin uns auf die heilende Wirkung des Salzes hinweisst, waten wir durch eines der Becken.


Nach insgesamt etwa 16 Stunden Busfahrt, innerhalb von zwei Tagen, kommen wir spaet abends wieder in unserem zwischenzeitlichen Zuhause an.

Mit einem Bild unserer Reisegruppe verabschieden wir uns. 
Bis zum naechsten Mal :)

Hasta luego  :)





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